Unsere Welt.Sadt der Sehnsucht.Gedichte.Kurzgeschichten.Interessantes.
081013
2.2 Hoffnung
Am Schindelberg, an diesem schönen Ort,
lädt zum Verweilen die Kapelle ein.
Hier wollt ich sagen Dir so manches Wort,
Du Liebste, Du mein Sonnenschein.
Hier oben suchtest Ruhe Du so oft.
Jedoch, nie hab ich Dich geseh’n.
Hier hab’ voll Sehnsucht ich gehofft!
Nie konnten wir gemeinsam geh’n.
Des Herbstes Sonne golden scheint,
wie ist es hier so herrlich schön.
Doch mein Herz hat sehr geweint!
Jetzt muss ich einsam wieder geh’n.
Nichts bleibt mir nun als hoffen,
das Schicksal steh’ uns gnädig bei.
Das Leben hält noch viele Tage offen,
welch Glück, auch wenn’s nur einer sei!
2.3 Gedanken der Sehnsucht
Von Dir nicht fern
und doch allein.
Ich hab Dich gern,
möcht‘ bei Dir sein.
Leises Rauschen über mir,
Blätter fallen sanft hernieder.
Trägt wohl der Wind zu Dir
meines Herzens Liebeslieder?
Liebster Sonnenschein
begleitet mich zurück.
So bin ich nicht allein,
in mir schwingt leises Glück!
Ort der Ruhe, Sehnsucht u. Hoffnung
Schön  steht sie da oben,
die stille Schindelbergkapelle
.
Man kann den Ort nur loben,
ob der Ruhe trauter Quelle!
Herz und Seele werden frei,
glücklich wird des Tages Lauf
.
Wie groß der Schmerz auch sei,
die Hoffnung trägt bergauf
.
Liebe ist des Glaubens Pflicht,
jeder kann sie täglich geben
.
Mit der Seele froher Zuversicht
strömet sie jetzt in mein Leben
.
Freudig steig ich nun hinab
in des Tales Triebsamkeit
.
Ruhe mir die Hoffnung gab
zu der Liebe, fern vom Streit!
(Lesen sie bitte auch den Hinweis unten auf der Seite Gedichte !)
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Zu meinen anderen Gedichten:

Die Schindelberg-Kapelle bei Östringen-Odenheim

2.5 Trennungsschmerz

Ob Du es möchtest oder nicht,
oft denke ich an Dich zurück.
Du bist so schön, hold Dein Gesicht,
mit Dir war jeder Tag voll Glück.

Doch dieses ist es nicht allein,
dass mir nach Dir der Sinn.

Nein, Du bist’s ganz, mein Sonnenschein.
Denk ich an Dich, schmelz ich dahin.

Ich darf doch von Dir träumen,
mit einem Hauch von Glück.
Das will ich nicht versäumen,

ach wärst Du doch zurück.

Fröhlichsein kennt mein Gemüt.
Dein Herz gehört mir leider nicht.
Drum darf ich oftmals traurig sein
und hoff, dass mein’s nicht bricht.

Dich, Liebste, bitt ich inniglich,
ob dieser Worte zürne nicht.
Ich bin der Richt’ge nicht für Dich,
das hab ich tief verinnerlicht.

 

2.4 Zum Geburtstag
Glückspilz bist Du mehr als ich,
dies darf ich jammernd sagen.
Da Du noch jung bist gegen mich,
sollst Du dich nicht beklagen!
Geburtstage nur Ziffern sind,
von Menschen ausgedacht.
Du bist nicht zahlenblind,
hast darüber stets gelacht!

Drum freue Dich ganz unverzagt
der Jugend, die noch in Dir ist.
Wenn Dich mal etwas Kleines plagt,
denk dran, wie rege Du noch bist!
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